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Lügen-Wulff hat gekündigtLange hat es gedauert aber schlussendlich blieb Ex-Bundespräsident Wulff keine andere Wahl, als sein Amt am heutigen Tage, dem 17. Februar 2012, niederzulegen. Am Ende stand er mit dem Rücken zur Wand, an die ihn die Staatsanwaltschaft Hannover mit dem Antrag auf die Aufhebung seiner Immunität gespielt hatte. Zuvor hatte ihm die Bevölkerung noch die Zeit eingeräumt mit allen ungeklärten Sachverhalten um seine Person reinen Tisch zu machen. Doch Wulff selbst war es, der mit seinen Halbwahrheiten das Vertrauen gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern verspielt hat. Welche Folgen hat der Rücktritt für die Steuerzahler? Sollten nun einige Vertreter/innen der BRD-GmbH-These auf die Idee kommen das führerlose Reich an sich reißen und die Macht übernehmen zu wollen, muss ich diese enttäuschen und ihre Idee im Keim ersticken. Denn kommissarisch hat Horst Seehofer das höchste Amt im Staat übernommen. Bis März bleibt nun Zeit, einen geeigneten Nachfolger/in zu finden. Neben Margot Käßmann, sind Joachim Gauck, Ursula von der Leyen, Norbert Lammert, Wolfgang Schäuble, Thomas de Maizière und Klaus Töpfer im Gespräch. Frau Käßmann hat ihre Vorbildfunktion, die das Amt voraussetzt, bereits mit ihrer Alkoholfahrt verwirkt, auch wenn sie, was sie ehrt, umgehend die Konsequenzen gezogen hat. Norbert Lammert, Wolfgang Schäuble, Thomas de Maizière und Klaus Töpfer stehen unter Verdacht, keinen wirklich frischen Wind in das Schloss Bellevue zu bringen, um somit dem Amt zu neuem wiedererstarktem Ansehen zu verhelfen. Und bewahre uns sonst wer davor, dass Ursula von der Leyen die erste Bundespräsidentin wird, das Amt wäre unwiederbringlich in den Tiefen der Unglaubwürdigkeit versunken. Spätestens jetzt, oh meine Leserinnen und Leser sollten wir, auch wenn die meisten vermutlich dem religiösen Glauben abgeschworen haben, anfangen zu beten, egal zu wem und wenn die Gebete erreichen, aber fangt an zu beten, das es nicht eines Tages heiß: Bundespräsidentin Frau von der Leyen. Mein Präsidentschaftskandidat Der Nachruf Der Kommentar unserer Bundeskanzlerin zum Rücktritt von ihr seinerzeit eigens favorisierten Präsidentschaftskandidaten und jetzigem Ex-Bundespräsidenten Wulff hatte mehr die Form eines Nachrufs, als den einer Rede, in der sie sein Ausscheiden aus dem Amt verkündet. So oft wie sie dabei auf ihren Text schauen musste, konnte sie vermutlich selbst nicht glauben, was ihr die Reden-Schreiber aus dem Kanzleramt da verfasst haben. Unter anderem war die Rede von "größtem Respekt", Christian Wulff und seine Frau hätten Deutschland "würdig vertreten" und "gebührt ihm unser aller Dank". Abschließend zollte sie Christian Wulff auch noch "Respekt für seine Haltung". Selbstverständlich vergaß sie nicht zu erwähnen, dass es "die Stärke unseres Rechtsstaates ist, jeden, ganz gleich welche Stellung er einnimmt, gleich zu behandeln". Es bleibt abzuwarten, was die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hervorbringen und ob im Falle einer Anklage das einberufene Gericht ein gerechtes Urteil fällt. Olly
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